Manche zitieren Karl Kraus. Das lasse ich. Mein persönliches Fazit des gestrigen Tages:

Ich werde keinen Lagerwahlkampf heraufbeschwören. Ich unterstütze das Hochlizitieren von Links gegen Rechts nicht. Ich lasse mich nicht instrumentalisieren, um im Endeffekt indirekte Wahlwerbung für jene zu machen, die der Stichwahl in vier Wochen (und allen zukünftigen Wahlen) den Stempel Protest- oder Denkzettelwahl aufdrücken.

Es ist schlichtweg falsch, dass unser Land knapp vor der Notverordnung steht. Die Republik wird auch nach dem 22. Mai nicht untergehen. Der uns umgebende Stillstand ist kein wirklicher Grund, aus Verzweiflung die Flinte ins Korn zu werfen.

Deshalb ziehe ich die Notbremse – und zwar bei mir selbst!

Ich spiele das Spiel nicht mehr, wie es andere für mich vorgesehen haben. Ich entspreche ab heute nicht mehr dem althergebrachten Bild des Oppositionspolitikers.

Ich definiere mich nicht mehr über den Umweg, den politischen Mitbewerb zu kommentieren. Mir ist es ab heute egal, was „die tun“. Ich konzentriere mich darauf, was ich – was wir – im engeren Umfeld tun können.

Die maßgebliche Frage ist: Was soll Politik sein? 

Was Politik ist, lasse ich mal außen vor.

Die gute Nachricht ist die bessere und gute Nachrichten sollen sich hinkünftig multiplizieren.

Wer bei diesem Projekt an Bord sein will, ist herzlich willkommen – Positive Vibes, Freiheitsliebe und das Bestreben #selbst #ständig zu #denken vorausgesetzt.

Ideenspenden bitte via bernd.pinzer@neos.eu. Es gibt viel zu tun, lassen wir uns vom vorgegebenen Rahmen nicht länger einschränken. Was meinst du?

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