Die hundert Tage sind um!

Ich fordere Landesrat Waldhäusl auf, sich seiner Regierungsverantwortung bewusst zu werden, den Interessen aller in Niederösterreich lebenden Menschen zu dienen und damit seiner eigentlichen Aufgabe als Mitglied der Landesregierung nachzukommen.

Beifallheischendes Oppositionsgeplärre hat auf der Regierungsbank keinen Platz – daher braucht es einen sofortigen Mentalitätswechsel innerhalb der gesamten Regierungsriege in Niederösterreich.

Von „Hunden mit Migrationshintergrund, die unseren einheimischen Hunden den Platz im Tierheim wegnehmen“ über „ausländische Wölfe, die im Gegensatz zu inländischen nicht tolerierbar wären“ bis hin zu „Registrierungspflicht für Juden, die in Niederösterreich koscheres Fleisch kaufen wollen“ reichen die plumpen Versuche des Landesrates Waldhäusl unter dem Deckmantel des Tierschutzes, die niederösterreichische Bevölkerung mit seinem fremdenfeindlichen, rassistischen und neuerdings antisemitischen Aussagen spalten zu wollen.

Damit muss Schluss sein! Regieren heißt den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft vor allem verantwortungsvoll und geleitet vom Nachhaltigkeitsgedanken zu begegnen.

Plumper rechter Populismus hat in der Vergangenheit noch nie zu Lösungen geführt und wird es auch zukünftig nicht tun.

Wenn die Mitglieder der Landesregierung um des Regierungsfriedens willen lieber nichts sagen, als deutlich Stellung zu beziehen, sind wir Bürger_innen Niederösterreichs aufgerufen ein klares Zeichen zu setzen:

Unterstützt meine Petition:

Herr Landesrat Waldhäusl, besinnen Sie sich!

Das proporzbedingte Schweigen der Landeshauptfrau und ihrer Kolleg_innen muss ein Ende haben!

Landesrat Waldhäusl bekam anlässlich der Landtagswahl 5.141 Vorzugsstimmen – zeigen wir ihm, wie vielen Menschen sein Politikverständnis missfällt!

Gegen die Verrohung der Sprache im politischen Diskurs, gegen die Spaltung der Gesellschaft durch eine neuerdings wieder salonfähig gemachte Ideologie, die längst überwunden schien und für ein echtes Miteinander in Niederösterreich in dem – nach den Grundsätzen der Europäischen Union – ein in Verschiedenheit geeintes Lebenmöglich bleibt!

Vielen Dank für Eure Unterstützung!
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