Darf ich mich vorstellen?

Mein Name ist Bernd Pinzer. 1968 in Villach/Kärnten als einziger Spross in eine sozialdemokratische Familie hineingeboren, verließ ich meine Heimatstadt am 4. April 1987 (Warum ich das so genau weiß? Keine Ahnung!) in Richtung Bundeshauptstadt.
Ursprünglich wollte ich Tierarzt werden (Plan B: Rockstar). Für beides schien mir Wien der passende Ort. Darum lebe ich heute in Österreichs wildem Osten. Aus Plan A und B ist trotzdem nichts geworden, da mir einerseits mein naturwissenschaftliches Unvermögen und andererseits Hansi Hölzl im Weg standen.

Und was kommt gleich nach Tierarzt und Rockstar?

Richtig! Der Öffentliche Dienst: Ich bin 1994 ins Bundesheer als einjährig Freiwilliger eingetreten und seitdem dabei. So verbrachte ich die ersten 40 Jahre meines Lebens passiv politisch: Was heißt, ich hatte eine Meinung, kannte stets die Regierungsmitglieder beim Namen und ging auch fleißig wählen. Das war’s (politisch) aber auch.

2008 war das Jahr der Veränderung.

Ich war zunehmend unzufrieden mit den Verhältnissen in diesem Land und konnte mir im tagespolitischen Kontext die wenigsten Dinge plausibel erklären. Daher beschloss ich mich in die Materie zu vertiefen: Und so wälzte ich Parteiprogramme – natürlich auch jenes des LIF. „Der Mensch im Mittelpunkt, in einer offenen Gesellschaft“ – Hell Yeah! Gekauft!
Danach ging alles sehr schnell: Vom Besuch einer LIF-Veranstaltung über Mitarbeit an Arbeitspaketen bis zur Bestellung zum Bundesgeschäftsführer des Liberalen Forum im Jahr 2011.

Aus gelb wurde pink.

Ich ließ mich karenzieren, stürzte mich in den Wahlkampf für die neugegründete Bürger_innenbewegung NEOS, arbeitete nach dem erfolgreichen Einzug in den Nationalrat als Fachreferent im Parlamentsklub und baute schließlich das Wien-Büro der ersten pinken EU-Abgeordneten auf. 2015 kandidierte ich selbst für NEOS bei den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich. Seither engagiere ich mich als Gemeinderat in Zwentendorf an der Donau, wo ich mittlerweile mit meiner Frau, meiner Tochter, zwei Hunden und zwei Katzen lebe. Beruflich bin ich zunächst zum Österreichischen Bundesheer zurückgekehrt und seit August 2016 im BM.I gelandet. Denn ich verstehe mich als Milizpolitiker – nicht als Berufspolitiker.

Für mich ist sozial-liberal kein Schimpfwort.

Sondern meine Überzeugung. Ich möchte den Menschen ins Zentrum meines politischen Handelns stellen und bin überzeugt davon, dass es uns als Individuen gelingen muss, vom Passagier zum Piloten unseres Lebens zu werden. Und was brauchen Piloten, um Herausforderungen zu meistern? Klare Signale, eindeutige Entscheidungsgrundlagen und gut ausgebaute Landebahnen. Daran möchte ich in den nächsten 40 Jahren arbeiten.

Das ist eine große Aufgabe.

Deshalb freue ich mich über Austausch mit Gleichgesinnten. Mit Menschen, die selbst die Zügel in die Hand nehmen möchten. Ihnen allen: ein herzliches Willkommen auf zoonpolitikon.at!

 

Bernd Pinzer

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